Was Tattoos nach 10–20 Jahren brauchen
Zeit ist der wahre Qualitätsprüfer.

Ein Tattoo verändert sich über die Jahre – nicht, weil es schlecht gestochen wurde, sondern weil Haut lebt, altert und arbeitet. Entscheidend ist daher nicht, wie ein Tattoo am ersten Tag aussieht, sondern wie es konzipiert wurde.
Langfristig gut alternde Tattoos brauchen klare Formen, bewusste Kontraste, reduzierte Tonwerte und eine Gestaltung, die Hautalterung mitdenkt. Zu feine Übergänge, Mikrodetails oder extrem weiche Schattierungen verlieren mit der Zeit an Struktur und Lesbarkeit.
Ein gutes Tattoo ist kein Standbild, sondern ein System. Es muss Bewegung, Zeit, UV-Einfluss und Hautveränderung einkalkulieren. Genau deshalb werden meine Arbeiten nicht für Trends oder Social-Media-Bilder entworfen, sondern für Jahrzehnte.
Mein Anspruch ist es, Tattoos zu schaffen, die auch nach 10–20 Jahren noch kraftvoll wirken, ihre Aussage behalten und als hochwertiges Kunstwerk erkennbar bleiben.
